Weltverband ändert Kleidungsordnung zugunsten muslimischer Athletinnen

Der Vorstand des internationalen Gewichtheberverbandes gab dem Antrag einer amerikanischen Athletin statt, die Kleiderordnung so zu ändern, dass auch muslimische Frauen an den Wettkämpfen teilnehmen können.

Aus religiösen Gründen zeigen muslimische Frauen weder Knie noch Ellbogen. Die bisher geltenden Regeln hatten jedoch vorgeschrieben, dass Athleten einen Einteiler tragen müssen, der freie Sicht auf die Arme und Beine erlaubt, so dass die Kampfrichter beurteilen können, ob die Hantel vollkommen ausgedrückt auf den Armen ruht.

Mit der Änderung der Kleiderordnung dürfen Athleten nun einen Anzug mit Ärmeln und Hosenbeinen tragen. Dieser müsse jedoch hauteng sein, damit die Position der Gelenke weiterhin eindeutig zu erkennen ist.

Es bleibt abzuwarten, ob dem Gewichtheben nahe stehende Sportarten (wie zum Beispiel der Kraftdreikampf) ebenfalls Änderungen an ihrem Regelwerk vornehmen werden.

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