Vor 30 Jahren sorgten Bodybuilder in Cannes für Aufsehen

Mit der Aufführung von Pumping Iron beginnt 1977 bei den Filmfestspielen in Cannes der mediale Siegeszug des Bodybuildings. Während heutzutage junge und mitunter talentarme Aktricen versuchen, mit tiefem und künstlichem Dekolletee das Blitzlichtgewitter auf sich zu lenken, gelang es vor 30 Jahren einem Österreicher mit durchtrainierten Pecs ohne Probleme die Fotolinsen magisch anzuziehen.

Doch nicht nur Arnold Schwarzenegger, der die Hauptrolle in der halbfiktionalen Dokumentation über das Leben von Wettkampfbodybuildern verkörperte, fand bei dem Fachpublikum und Journalisten großen Anklang. Auch Pumping Iron selbst wurde von den Kritikern euphorisch gefeiert. Neben Schwarzenegger konnten auch Franco Columbu und Lou Ferrigno von ihrem Mitwirken an Pumping Iron profitieren.

Pumping Iron hat nicht nur für Bodybuilding-Anhänger eine spezielle Bedeutung. Auch unter Cineasten gilt George Butlers Film als eine der ersten Dokumentationen, deren wahrheitsgetreue Abbildung durch fiktive Szenen ergänzt oder durch eine geschickte Szenenmontage verändert wurde. Michael Moore ist einer der bekanntesten Dokumentarfilmer ("Fahrenheit 911", "Bowling for Columbine") der heutigen Zeit, die sich dieser Erzähltechnik bedienen.

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