Phil Heath dominiert Ironman Pro

Was die vor wenigen Wochen veröffentlichten Fotos prophezeiten, machte Phil Heath wahr und lieäß seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Der von den US-Medien als Gipfelstürmer gefeierte Athlet konnte seine Olympia-Pause offensichtlich optimal nutzen, um mehr als sechs solide Kilogramm Muskelmasse draufzupacken. Heath verbesserte nicht nur seine Rückentiefe merklich, sondern konnte in Los Angeles auch mit einer herausragenden Schulterbreite beeindrucken. Sein Manko bleibt jedoch seine verhältnismäßig kleine Brustpartie, die vor allem in der Lat-Pose von vorn keinen guten Eindruck hinterlassen kann.

Davon abgesehen hat der ehemalige Basketballer bewiesen, dass seine steile Karrierekurve noch lange nicht einknicken wird und er vollkommen zu Recht zu den Titelfavoriten der in zwei Wochen stattfindenden Arnold Classic gehört.

Gustavo Badell präsentierte sich in einer gewohnt guten Form, die zwar einen großen Teil des Teilnehmerfeldes auf Abstand halten konnte, aber Phil Heath zu keinem Zeitpunkt des Wettkampfes gefährlich werden konnte.

Insgesamt sind die alle Platzierungen von den sachkundigen Fans als nachvollziehbar angenommen worden. Lediglich der vierte Platz von Silvio Samuel stieß auf Unmut. Auf Grund seiner prallen Muskelköpfe und punktgenau getroffenen Definition hätte er durchaus ein bis zwei Ränge höher platziert werden können.

Die Ergebnisse der Ironman Pro 2008
1. Phil Heath
2. Gustavo Badell
3. Mo Elmoussawi
4. Silvio Samuel
5. Johnnie Jackson
6. Desmond Miller
7. Eddie Abbew
8. Toney Freeman
9. Troy Alves
10. King Kamali
11. Will Harris
12. David Henry
13. Khalid Almohsinawi
14. JoJo Ntiforo
15. Ray Arde


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