Oliver Caruso nimmt Stellung zu den Olympischen Spielen in Peking

„Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Menschenrechte in China“ äuäßerte sich der frühere Europa- und Weltmeister kritisch. „Caruso, der heute als Landestrainer tätig ist, räumte ein, dass diese Problematik für Sportler auf Grund des Erfolgsdrucks zweitrangig sein müsse. "Klar macht man sich als Sportler Gedanken. Aber ein Sportler braucht auch einen Tunnelblick. Gerade in einer Sportart wie Gewichtheben hat man nur bei Olympischen Spielen die Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erwecken", wird Caruso von der Lokalpresse zitiert. "Viel Zeit, sich mit einem Land zu beschäftigen, bleibt da nicht."

Caruso reiste bereits 1995 für einen Wettkampf in die Volksrepublik. "Es war damals ganz toll in China", berichtet er. "Allerdings bekommt man als Wettkämpfer nichts von den Problemen im Land mit."
Die Vorstellung Sportler als Botschafter für Menschenrechte zu benutzen wäre aus seiner Sicht keine optimale Lösung für das Problem.

Neben Caruso nahmen der SPD-Bundestagsabgeordnete Prof. Gert Weisskirchen sowie Frau Dr. Renate Müller-Wollermann von Amnesty International an der Diskussion teil, die non SWR1-Moderator Jürgen Essig geleitet wurde.

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