Kai Greene wagt in seiner Heimatstadt den Neuanfang

Der 7. Platz, den Kai Greene bei der Wahl zum Mr. Olympia im letzten Jahr belegte, lässt sich in einem Wort umschreiben: Desaster. Kai, der trotz seiner zahlreichen Top-Platzierungen nie sein Underdog-Image abschütteln konnte, ist wieder dort, wo er einmal angefangen hatte – im Keller der Ranglisten. Für einen Mann, der schon als künftiger Mr. Olympia gehandelt wurde, kann es wohl nichts Schlimmeres geben.

Und so verwunderte es die Muskelwelt auch wenig, als Kai verkündete, die Arnold Classic auszulassen. Das Lecken der Wunden hatte Vorrang. Doch wer glaubt, dass sich ein Mann, der seine Kindheit in Brooklyns Waisenhäusern verbrachte, durch einen Rückschlag entmutigen lässt, irrt.

Kai nutzte die Wettkampfpause, um sich von dem Diätenstress der letzten Jahre vollkommen zu erholen. Nun will er wieder mit voller Kraft die Spitze des Bodybuildings angreifen, um vielleicht eines Tages doch den Thron des Muskelreichs zu besteigen.

Die New York Pro wird am 28. Mai in Manhattan ausgetragen. Kai dürfte als Lokalmatador das Publikum auf seiner Seite wissen. Ob er auch die Jury überzeugen kann, wird sich zeigen müssen.

Kai Greene

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