Kai Greene gewinnt in Australien

Nur eine Woche nach seinem überragenden Auftritt auf der Arnold-Schwarzenegger-Classic fuhr Kai Greene den zweiten Sieg innerhalb von sieben Tagen ein.
Der New Yorker sah sich mit Silvio Samuel und Toney Freeman in Australien zwei Konkurrenten gegenüber, mit denen er eine Woche zuvor auf der anderen Seite der Erdhalbkugel um die Gunst der Bewertungsrichter kämpfte.

Doch wie schon in Columbus wurde auch auf dem fünften Kontinent bereits beim Anblick des Line-Ups deutlich, dass der Sieg nur über Kai Greene gehen konnte. Dominant in allen Belangen, setzte er sich von Beginn an vom restlichen Teilnehmerfeld klar ab. Spannender gestaltete sich der Kampf um die Ränge.

In Columbus hatte Silvio Samuel seinen Unmut über seine Platzierung noch auf der Bühne gestenreich freien Lauf gelassen. Der Spanier konnte nicht verstehen, warum Toney Freeman vor ihm platziert wurde. In Australien bot sich die Chance auf eine Revanche. Und Silvio nutze sie.

Aggressiver als gewohnt setzte sich der Spanier, einem Matador gleich mit einer Mischung aus Ehrgeiz und verletztem Stolz, in Szene. Nicht nur sein engagiertes Auftreten, auch seine im Rückblick auf die Arnolds verbesserte Definition und größere Härte schien bei der Jury gut anzukommen. Trotz Freemans deutlich imposanterer Statur und seiner Konditionierung, der Samuels in keiner Weise nachstand, konnte Silvio an seinen Kontrahenten vorbeiziehen und für sich einen persönlichen Triumph verzeichnen.

Der in Deutschland lebende Grieche Mike Kefalianos konnte sich bei seinem Profi-Debüt mit einem vierten Platz auf Anhieb für die Mr. Olympia  €“ Wahl qualifizieren.

Ergebnisse vom Australian Grand Prix
1. Kai Greene
2. Silvio Samuel
3. Toney Freeman
4. Mike Kefalianos
5. Ivan Sadek
6. Oscar Dexter
7. Rusty Jeffers
8. Constantino Demetriou
9. Grant Pieterse

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