Hidetada verpasst Bus zur Gerichtsverhandlung

Der wegen Verdacht auf Steroidhandel in Los Angeles inhaftierte japanische Profi-Bodybuilder Hidetada Yamagishi erschien zu spät zu seiner Gerichtsverhandlung, weil er laut Medienberichten den Bus verpasste. Der Richter setzte kurzerhand die Verhandlung am Nachmittag erneut an. Da Hidetadas Englischkenntnisse vergleichsweise gering sind, wurde ihm ein Dolmetscher zur Seite gestellt, der jedoch nur am Vormittag Zeit gehabt hätte.

Ohne Dolmetscher beschränkte sich der vorsitzende Richter auf die erneute Aufnahme von Hidetadas Daten. Der Staatsanwalt einigte sich daraufhin mit Hidetadas Anwalt und dem Richter auf den 6. Februar als neuen Verhandlungstermin.

Laut lokalen Berichten wurde der Profi-Bodybuilder in Handschellen vorgeführt, ein in den USA übliches Prozedere, machte aber insgesamt einen für die gegebenen Umstände fitten Eindruck.

Angesichts der andauernden Zeit im Gefängnis werden die kommenden Wettkämpfe im Frühjahr ohne Hidetada stattfinden. Nach wie vor ist unklar, welches Strafmaß der Japaner zu erwarten hat. Eine mehrjährige Haftstrafe oder ein Einreiseverbot sind denkbare Urteile, die beide jedoch das Ende seiner Profi-Karriere bedeuten würden.


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