Gunda von Bachhaus nachträglich zur Weltmeisterin erklärt

Auf Grund eines positiven Doping-Befundes kam es aus deutscher Sicht zu erfreulichen änderungen. Gunda von Bachhaus wurde nach knapp 5 Monaten der Sieg bei den Weltmeisterschaften der Damen im Kraftdreikampf in der Kategorie – 60 Kilogramm zuerkannt. Von Bachhaus erzielte im November letzten Jahres bei dem internationalen Turnier ein Dreikampfresultat von 480 kg, das sich aus 177,5 kg in der Kniebeuge, 120 kg im Bankdrücken und 182,5 kg im Kreuzheben ergab.

Mit Gunda errang seit mehr als 13 Jahren erstmalig wieder eine deutsche Athletin den Weltmeistertitel der Aktiven im Kraftdreikampf. Zuletzt konnten Ulrike Herchenhain und Frank Schramm 1994 für den BVDK eine Goldmedaille erkämpfen.

Eva Maria Gall profitierte ebenfalls von den Doping-Kontrollen der IPF. Sie rückte mit einer Dreikampfleistung von 485 kg auf Rang drei vor.

Beide Athletinnen werden am kommenden Samstag in Gräfenhainichen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft im Kraftdreikampf nachträglich geehrt.

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