Gewichtheben: Galabin Boevski verbringt Weihnachten hinter Gitter

Galabin Boevski, der in Brasilien wegen Verdachts auf Drogenschmuggel in Untersuchungshaft sitzt, wird auch zu Weihnachten seine Zelle nicht verlassen. Der zuständige Richter hatte den Eilantrag des Olympiasiegers wortkarg abgeschmettert.

Galabins Anwälte hatten gehofft, dass sie ihrem Mandanten ein Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie ermöglichen können, indem seine U-Haft in Hausarrest umgewandelt wird. Doch der Richter lehnte dies ab, da er eine erhöhte Fluchtgefahr sehe. Galabin betreibt in seiner Heimat eine gutgehende Fitnessstudiokette und verfüge daher über die nötigen finanziellen Mittel, um einer möglichen Strafe entkommen zu können.

Galabin durfte der Verhandlung nicht beiwohnen, sondern wurde per Fernsehen in das Gericht zugeschaltet, wenngleich er jedoch selbst keine Stellung nehmen durfte. Der bulgarische Champion darf erst im Januar zu Wort kommen und sich zu den Vorwürfen vor dem Richter äußern.

Diese Niederlage ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Luft für den Bulgaren immer dünner wird. Die bulgarischen Behörden scheinen sich von dem ehemaligen Nationalhelden abgewandt zu haben, ferner suchen Galabins Anwälte noch immer nach einen lizenzierten Dolemtscher und ein nebulöser Zeuge hat sich bis heute nicht auftreiben lassen.

Im Januar wird der Gerichtthriller um den früheren Olympiasieger fortgesetzt.

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