Gewichtheben: Deutsche Nationalmannschaft trainierte in Japan

Vom 10. – 22. Februar hat das deutsche Nationalteam der Männer zusammen mit den japanischen Kaderhebern ein Trainingslager in der Nähe von Tokio absolviert. Mit dem Ziel einer langfristigen gemeinsamen Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Rio 2016 und Tokio 2020.
Unter der Leitung von Männer-Bundestrainer Oliver Caruso und Bundestrainer U23 Michael Vater waren folgende deutsche Athleten in Asien: Jürgen Spieß, Tom Schwarzbach, Alexej Prochorow und Robert Joachim sowie Max Lang, Simon Brandhuber und Nico Müller. Ihnen stand Holger Jentsch vom IAT Leipzig als Wissenschaftler zur Seite.
Die Kooperation kam durch BVDG- Sportdirektor Frank Mantek zustande. Mantek bot dem japanischen Verband die Hilfe des BVDG nach der Nuklear-Katastrophe 2011 an. Die japanischen Heber kamen daraufhin im März 2013 für zwei Wochen ins Leistungszentrum nach Leimen. Nun erwiderte der BVDG diesen Gegenbesuch. Bis zu den Olympischen Spielen soll ein wechselseitiger Austausch von Trainingscamps stattfinden
Die beiden Nationalteams fanden im Ajinomoto National Training Center Tokyo, dem Olympiazentrum Japans, ausgezeichnete Bedingungen vor.

Gegenwärtig läuft für die deutschen Spitzenheber die Vorbereitung auf die Europameisterschaften im April in Tel Aviv (Israel) bzw. auf den San Marino Cup auf Hochtouren. Langfristig ist dies die Vorbereitung auf die WM im November, die als 1. Mannschaftsqualifikation für die Olympischen Spiele dient.

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