Gewichtheben: Antrag auf Hausarrest abgelehnt – Boevski bleibt in Haft

Der bulgarische Gewichtheber-Champion Galabin Boevski muss weiter in einem brasilianischen Gefängnis auf seine Anhörung warten. Galabins Anwälte hatten gestern den zuständigen Richter erneut darum gebeten, Galabins U-Haft in einen Hausarrest umzuwandeln. Dieser Antrag wurde jedoch zum wiederholten Male abgelehnt.

Dem 36-Jährigen wird vorgeworfen, rund Drogen in die brasilianische Hauptstadt schmuggeln zu wollen. Galabin, der seit mehr als 12 Wochen im Gefängnis sitzt, beteuert seine Unschuld. Tatsächlich wirft der Fall einige Fragen auf.

Galabins Koffer wurde von der brasilianischen Polizei soweit zerstört, dass keinerlei Label mehr zu erkennen sein und so der Bulgare nicht mehr beweisen kann, dass er das Gepäckstück erst während seiner Brasilienreise erworben hat.

Ferner überraschten hochrangige Polizeibeamte die Öffentlichkeit mit der Aussage, dass Galabin laut Geheimdiensterkenntnissen 300.000 Euro für seine Schmugglertätigkeit in Aussicht standen. Der Olympia-Sieger von Sydney soll zudem den Flughäfen als Risikopassagier gemeldet worden sein.

Am 6. März soll Galabin Boevski zum ersten Mal vor Gericht erscheinen und sich zu den Vorwürfen äußern dürfen.

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