Gelungene Premiere des klassischen Powerliftings in Berlin

In der Hauptstadt wurde zum ersten Mal eine nationale Meisterschaft im sogenannten „Raw-Powerlifting“ veranstaltet. Mit über 150 Teilnehmern war das wohl der Startschuss für die Renaissance des klassischen Kraftdreikampfes.
So wie früher sollte es sein. Ein Kraftdreikampf ohne moderne Wettkampfausrüstung, sondern nur mit der Kraft der eigenen Muskeln. Während der Versuch ein Raw-Turnier auf nationaler Ebene zu veranstalten im letzten Jahr kläglich scheiterte, fanden sich diesmal mit dem AC Heros erfahrene wie eifrige Ausrichter, die mehr als 150 Teilnehmer nach Berlin lockten.

Ganz ohne die heute übliche Ausrüstung wie Bankdrückshirt oder Kniebandagen zeigte u.a. Eduard Tepper mit 680 kg ein herausragendes Dreikampfresultat und bewies seine Dominanz auch in dieser Spielart des Hantelsports, nachdem er im letzten Jahr in Kanada auf der Kraftdreikampf-Weltmeisterschaft im Bankdrücken in der Einzelwertung die Goldmedaille gewann.

Äußerst zufrieden trat auch das Team vom Fermersleber SV 1895 die Heimreise an. Mit Ursula Eulenstein, Joachim Eulenstein und Oliver Beck beherrschten alle drei gestellten Athleten ihre Altersklassen klar und standen am Ende als Relativsieger fest. Noch nie zuvor konnte ein Verein auf einer nationalen Meisterschaft drei Gesamtsiege einfahren.

Die ausführliche Ergebnisliste finden Sie auf der Verbandswebsite www.bvdk.de.

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