Ehemaliger Kaderathlet beschuldigt griechischen Bundestrainer

Der Doping-Skandal um die Gewichtheber Griechenlands nimmt weiter an Ausmaäße zu. Nachdem zunächst eine chinesische Sportnahrungsmittelfirma verdächtigt wurde, gerät nun auch der Bundestrainer in Verdacht. Der griechische Nationaltrainer Christos Iacovou wurde bereits für die Dauer der Ermittlungen von seinem Posten enthoben. Sein ehemaliger Schützling Christos Konstantinidis belastete diesen während einer Anhörung schwer. Laut Konstantinidis‘ Aussagen wurde er 1988 von Iacovou zur Einnahme von anabolen Steroiden gedrängt. Damals befand sich der Athlet in der Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Seoul und fürchtete um seinen Platz in der Nationalmannschaft, weshalb er den Forderungen nachgab.

Neun Jahre später wies Konstantinidis erstmals öffentlich auf die angeblichen Machenschaften des Bundestrainers hin, musste aber dafür eine Entschuldigung unterschreiben, um seine Stellung bei der Polizei behalten zu können.

Laut Prozessbeobachtern wird Konstantinidis von dem verantwortlichen Richter als glaubwürdig eingestuft, weshalb die Vorwürfe genauer untersucht werden sollen.

Seit Mitte letzter Woche befindet sich die griechische Gewichtheberwelt in Aufruhr, als bekannt wurde, dass 11 der 14 Nationalkaderathleten positiv auf Doping getestet wurden.

Photo by Hadel“

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