Darrem Charles gewinnt Montreal Pro Classic

Mit einem soliden Gesamtpaket und einer routinierten Darbietung zeigte Darrem Charles in Montreal, warum er zu den steten Sieger der Pro-Cups zählt und verwies Quincy Taylor und Johnnie Jackson auf die Folgeränge. Auffällig an der diesjährigen Montreal Pro Classic war die mangelnde Härte aller Teilnehmer. Keiner der Athleten, konnte eine gestreifte Rückenansicht auf die Bühne bringen, was den Zuschauern mehr als nur einen Wermutstropfen abverlangte.

Quincy Taylor konnte nach seiner enttäuschenden Form bei der Europa-Show in Kanada seinen Ruf wieder rehabilitieren und stellte eine beeindruckende Kombination von Masse und ansprechender Härte zur Schau. Mit den gleichen Attributen konnte auch Johnnie O. Jackson aufwarten, der jedoch  auf Grund seiner geringeren Körpergröße von den Kampfrichtern nicht an Taylor vorbei gelassen wurde.

Der vierte Rang war der Lohn eines der bemerkenswertesten Comebacks in der gesamten Bodybuilding-Geschichte. Chris Cormier konnte trotz der schweren Krankheit, die er im letzten Jahr überwinden musste, fast nahtlos an seine frühere Form anknüpfen. Sicher sind im Vergleich zu seinen Hochzeiten einige Schwachstellen stärker ausgeprägt. In der Summe bleibt er doch weiterhin einer der besten Athleten der Gegenwart, der es ohne Weiteres mit deutlich jüngeren Kontrahenten aufnehmen kann.

Ergebnisliste:

1. Darrem Charles (Trinidad)
2. Quincy Taylor (USA)
3. Johnnie Jackson (USA)
4. Chris Cormier (USA)
5. Fouard Abiad (Kanada)
6. Troy Alves (USA)
7. Federic Sauvage (Frankreich)
8. King Kamali (USA)
9. Joel Stubbs (Bahamas)
10. Mike Asiedu (Kanada)
11. Simon Yoyer (Kanada)
12. Steve Nemeth (Ungarn)
13. Jeff Long (USA)
14. Tommi Thorvildsen (Norwegen)
15. Troy Brown (England)
16. Daniele Seccarecci (Italien)
16. Patrick Skailes (Kanada)
16. Jocelyn Pelletier (Kanada)
16. Amin Faour (Deutschland)
16. Tua Dexter(Tahiti)
16. Fedel Clarke (Jamaica)
16. Arnaud Plaisant (Frankreich)
16. Christian Lobarade (Chile)

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