Comeback von Lee Priest offiziell abgesegnet

Jim Manion, Vorsitzender der IFBB-Profi-Liga, bestätigte, dass Lee Priest ab sofort wieder bei der IFBB starten und Gastauftritte geben darf. Priest müsse lediglich seinen Mitgliedsausweis unterschreiben. Noch im Frühjahr hieß es aus offiziellen Kreisen, dass über Priests Startrecht erst auf dem Olympia-Wochenende im September entschieden werden könne, doch die Funktionäre hatten ein Einsehen und wollten Lee die Chance geben, sich für den Mr. Olympia zu qualifizieren.

Der in den neunziger Jahren als australisches Wunderkind gehandelte Lee Priest wurde 2006 von der IFBB gesperrt, weil er der PDI, Wayne DeMilias Konkurrenzorganisation, folgte.

Obwohl mit 11 von 16 Funktionären eine deutliche Mehrheit für das Ende von Lees Sperre stimmte, bleiben die Zwischentöne rau.

"Lee muss verstehen, dass dies seine letzte Chance ist. Wenn er erneut die Regeln der IFBB bricht, gibt es kein zurück mehr", sagt Manion und fügt hinzu "Die IFBB ist nicht von einzelnen Bodybuildern abhängig. Ein einzelner Bodybuilder macht nicht die IFBB aus oder kann sie brechen. Unsere Organisation ist dafür viel zu stark. Egal ob es sich dabei um einen Lee Priest handelt, der suspendiert wurde oder um einen Ronnie Coleman, der sich vom Wettkampfsport zurückgezogen hat. Die IFBB wird sich immer vorwärts bewegen."

Wie Priest im Frühjahr angedeutet hat, wird er die Atlantic City Pro am 12. September nutzen, um sich für den Jahreshöhepunkt in Las Vegas zu qualifizieren.


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