Cederic McMillan gewinnt Show of Champions in Florida

Cederic McMillan konnte sich am Wochenende bei der Show of Champions in Orlando gegenüber eines unspektakulären Teilnehmerfeldes durchsetzen. Nur 14 Männer trauten sich in das Licht der Bühnenscheinwerfer und bewiesen damit erstaunlichen Mut, wenn man berücksichigt, dass niemand von ihnen in solider Wettkampfform war. Ein Blick auf das Line-Up ließ tief gekerbte Definition missen und erinnerte eher an die Ansammlung von Athleten, die sich auf ein Gastposing-Auftritt vorbereitet haben.

Cederic McMillan konnte sich einzig dank seiner Masse und einer extrem schmalen Taille von der Konkurrenz absetzen. Der US-Champion von 2009 war weder hart noch trocken, weshalb Marcus Haley seine berechte Chance auf einen Sieg witterte. Doch Haley hatte wie alle anderen Teilnehmer es versäumt, rechtzeitig hart zu werden und hatte der Masse seines Widersachers demnach wenig entgegenzusetzen. Und so wunderte es wenig, dass Marcus wie schon im letzten Jahr an gleicher Stelle abermals auf den zweiten Rang kam. Ärgerlich ist hierbei nur, dass Haley mittlerweile zu den Veteranen im Geschäft gehört und ein mittklassiges Feld hätte locker aufrollen können. Doch mit seiner mangelnden Form hatte er sich selbst ein Bein gestellt.

Die Top-3 wurden von Evgeny Mishin komplettiert, der sich damit die Olympia-Qualifikation sichern konnte. Evgeny kam im letzten Jahr bei der Show of Champions ebenfalls nicht über den dritten Platz hinaus.

Die Ergebenisse der Show of Champions

1. Cedrick McMillan
2. Marcus Haley
3. Evgeny Mishin
4. Michael Liberatore
5. Lee Banks
6. Khalid Almohsinawi
7. Robert Piotrkowicz
8. Clarence Devis
9. Grigori Atoyan
10. Wendell Floyd
11. Manuel Romero
12. Jonathan Rowe
13. Oleg Emelyanov
Ken Jones

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