Bodybuilding: Phil Heath ist neuer König des Bodybuildings

Im letzten Jahr war es denkbar knapp, nun standen die Sterne für Phil Heath endlich richtig. Völlig verdient hielt der 31-Jährige am vergangenen Samstag (17.09.) die Sandow-Statue in den Händen und wurde der vierzehnte Mr. Olympia in der Geschichte des Bodybuildings.

1. Platz: Phil Heath
Dem ehemaligen Basketball-Spieler war es gelungen, seine Schwächen vollständig auszumerzen. Von schmalen Schlüsselbeinen kann keine Rede mehr sein. Phil packte mächtig Masse auf seine Schultern und gehörte damit zu den breitesten Athleten im Olympia-Line-Up. Hinzu kam, dass seine vollen Muskelköpfe nicht nur rundherum prall, sondern auch messerscharf definiert und knochentrocken waren.

2. Platz: Jay Cutler
Jay Cutler zeigte jenes beeindruckende Gesamtpaket, das ihm im Vorjahr zum Sieg verhalf. Dennoch stellte er im Gegensatz zu Phil Heath in der Summe zu viele Schwächen in das Scheinwerferlicht. Angefangen bei seinen Beinen, die zwar extrem gestreift, jedoch zu schmal für den wuchtigen Oberkörper waren, über seine scheinbar immer dicker werdende Haut, die beinahe alle Details seiner Rückenansicht schluckt. Bis hin zu einem Hämatom, das in der Internetwelt zu Spekulationen über eine mögliche Syntholanwendung führte.
Obwohl dem vierfachen Mr. Olympia eine Titelverteidigung versagt blieb, kann es für Jay Cutler wohl keine eleganteren Abgang geben, als das Zepter an seinen Schützling und besten Freund Phil Heath abzugeben. Und so konnte Jay direkt nach der Siegerverkündung auch nichts anderes als seine Freude für Phil ausdrücken.

3. Platz: Kai Greene
Trotz seines dritten Ranges gehörte Kai Greene zu den Siegern des Abends. Nachdem er es im letzten Jahr nicht in die Finalrunde schaffte, konzentrierte er sich auf nichts anderes als den Sturm auf die Olympia-Hochburg. Und die Früchte seiner Arbeit waren von allen Seiten zu sehen. Eine selten zu sehende Muskeldichte mit tiefen Einschnitten gepaart mit Greenes kreativem Posing machten den Mann aus Brooklyn zu einen Athleten, der im nächsten Jahr Phil Heath die Titelverteidigung streitig machen kann.

Die weiteren Ränge wurden wie folgt vergeben:

4. Victor Martinez
5. Dennis Wolf
6. Dexter Jackson
7. Toney Freeman
8. Brandon Curry
9, Ronny Rockel
10. Tidetada Yamagishi

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