Bodybuilding: Lionel Beyeke siegt in Santa Monica

Frankreich hat wieder einen Bodybuilding-Champion! Der Franzose Lionel Beyeke setzte sich ungeachtet der Prognosen gegenüber der Konkurrenz durch und gewann mit der FLEX Pro Show nicht nur seinen ersten Profi-Grand-Prix-Sieg überhaupt, sondern löste auch seine Fahrkarte für die Mr. Olympia-Wahl.

Lionel zeigte eine gewaltig pralle Muskulatur und brachte Proportionen auf die Bühne, wie man es in den 90er Jahren nur von Flex Wheeler kannte. Dem Europäer gelang es jedoch nicht, seine spektakulären Muskeln trocken zu legen und so wankte er auf den Zetteln der Jury noch in der Vorwahl zwischen Rank eins bis drei. Im Finale war von dem Wasserfilm unter seiner Haut jedoch nicht mehr viel zu sehen und er kam schließlich verdient den ersten Platz zugesprochen.

Dem Franzosen saß dem gesamten Wettkampf über Ben Pakulski im Nacken. Der Beinfreak hatte das geschafft, was im Vorfeld nur wenige für möglich hielten. Er brachte tatsächlich seinen Oberkörper auf den Stand seiner gewaltigen Beine. Insbesondere von der Seitenansicht drängte er Lionel in die Enge. Bens Rückenansicht mangelt es jedoch noch ein wenig an Breite, um einen vollkommen ausgeglichenen Athleten wie Beyeke vorbei zu ziehen.

Der Kanadier Fouad Abiad war der heimliche Star des Abends. Er war der trockenste Athlet im gesamten Line-Up und zugleich auch der gewaltigste. Fouads brachiale Muskelmasse und brutale Härte machen ihn zum absoluten Spektakel. Er weiß die Muskelfans auf seiner Seite, die Jury konnte jedoch nicht über seine strukturellen Schwächen hinwegsehen und setzte ihn auf den dritten Rang, obwohl ein zweiter Platz durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.

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