Bodybuilding erlebt zweiten Frühling in den USA

Ein Gerichtsfall, der in den USA landesweit für Aufmerksamkeit sorgte, bescherte dem Bodybuilding völlig unerwartet einen kleinen Boom.

Hierbei ging es um einen Feuerwehrmann aus Boston, der bei einem Arbeitsunfall seinen Rücken so schwer verletzte, dass er einen Antrag auf Invalidenrente stellte und diesen auch bewilligt bekam. Zwei Monate später nahm der gute Mann jedoch an einem Bodybuilding-Wettkampf teil, was die Gerichtsbarkeit auf den Plan rief. Betrugs- und Täuschungsversuche wurden dem ehemaligen Lebensretter vorgeworfen.

Der Athlet bestritt jedoch stets seine Schuld und schließlich sah es der Richter als erwiesen an, dass der ehemalige Feuerwehrmann trotz permanenten Rückenschadens erfolgreich an Bodybuildingwettkämpfen teilnehmen kann. Bodybuilding, so erklärte der Richter, biete eine Reihe von sicheren Rückenübungen, die auch Menschen mit einer eingeschränkten Gesundheit zu sportlichen Erfolgen führen können.

Mit dieser Einschätzung bewies der Richter nicht nur Sachkenntnis, sondern sorgte auch dafür, dass das Bodybuilding in den USA nun einen kleinen Popularitätsboom erfährt. “Meine Kunden fragen wieder mehr nach ernsthaften Bodybuilding-Übungen und sind nicht mehr ausschließlich auf Wellness ausgerichtet”, berichtet Jeff L., ein Personal Trainer aus New York City.

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