Bodybuilding: Athletenrückgang in Paul Dilletts WBFF

WPFF-Präsident und Ex-Bodybuilding-Star Paul Dillett ließ jüngst zum Angriff auf die IFBB blasen, hat jedoch in der Realität alle Hände voll zu tun, Athleten vom Verlassen seines eigenen Verbandes abzuhalten.

Fitness-Profi David Kimmerle gehört zu den Vorzeige-Athleten der WBFF und verkündete nun, dass er zur NPC, dem amerikanischen IFBB-Vertreter, wechseln wird. Als Begründung gab er die sportliche Herausforderung an, da in der NPC die Qualitätsdichte höher sei. David hat gute Chancen, in der neu geschaffenen Physique-Kategorie für Furore zu sorgen.

Während David die WBFF eher ohne großes Aufsehen verließ, erregte der Abgang von Ingrid Romero weitaus größere Aufmerksamkeit. Neben Monica Brandt wurde Ingrid als das Aushängeschild der WBFF gehandelt und galt zudem als der Beweis, dass selbst in der IFBB erfolgreiche Athleten zu Paul Dillett wechseln würden. Ingrid gewann im März 2011 auf der Arnold Classic die Amateurwertung der Bikini-Klasse und wechselte kurz darauf zur WBFF.

Nun bat sie in dem Bodybuilding-Magazin FLEX offiziell um Entschuldigung für ihre Fehlentscheidung und verkündete ihre Rückkehr zur IFBB. Dabei lässt sie den Kanadier Dillett in keinem guten Licht erscheinen. Der Ex-Profi habe ihr einen sechsstelligen Sponsorenvertrag sowie etliche Titelblätter der etablierten Fitness-Magazine versprochen. Ingrid sagt, dass sie zum Zeitpunkt der Arnolds die Fitness- und Bodybuilding-Szene erst seit sechs Monaten kannte und vollkommen naiv war. Angesichts ihrer finanziellen Probleme schien ihr das Angebot von Paul Dillett der Ausweg zu sein. Doch wie Ingrid weiter berichtet, sei von Paul keine einzige Vereinbarung eingehalten worden, so dass sie nun voller Reue zur IFBB zurückkehrt.

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