Bodybbuilding: Johnnie O. Jackson holt sich Olympia-Quali

Mit 41 Jahren gelang Johnnie O. Jackson auf der FIBO ein beeindruckendes Comeback. In einer bemerkenswerten Paradevorstellung sicherte er sich das Ticket für die Mr. Olympia – Wahl.

Obwohl Johnnie nie offiziell mit dem Wettkampf-Bodybuilding aufgehört hatte, sorgte er in den letzten zwei Jahren eher durch seinen Zwist mit Stan Efferding für Schlagzeilen statt mit soliden Leistungen auf der Bühne zu glänzen. In Essen kehrte er nun zum Wesentlichen des Profi-Businesses zurück.

Johnnie liess dem übrigen Teilnehmerfeld auf der FIBO Pro nicht den Hauch einer Chance. Er war nicht nur der Mann mit den dicksten Muskelsträngen auf der Bühne, sondern auch mit dem besten Gesamtpaket. Von Anfang an liess der Texaner keinen Zweifel an seiner Siegesgewissheit und poste selbstbewusst die Konkurrenz in den Schatten.

Von der Härte her konnte der zweitplatzierte Michael Kefalianos dem Amerikaner durchaus gefährlich werden, der gebürtige Grieche hat jedoch mit einem blockhaften Körperbau zu kämpfen, der einen Sieg über Jackson schlicht unmöglich macht.

Sergej Shelestov komplettierte das Siegerpodest, weil er endlich ein runden Gesamteindruck abliefern konnte, indem er eine solide Muskelmasse äußerst erfolgreich mit dem nötigen Grad an Härte kombinierte.

Bei den Fans sorgte die Tatsache für Unbehagen, dass Publikumsliebling Matthias Botthoff nicht den Sprungs in die Top-5 schaffte. Und das obwohl er sich seit der Arnold Classic deutlich verbessert hatte. Von der Linie und Symmetrie her ist er wahrscheinlich der beste Athlet auf der Bühne gewesen. Lediglich seine Ungleichgewicht zwischen Ober- und Unterkörper schmälern seine Gesamtleistung.

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