Bestechungsskandal vorerst beigelegt

Mit der Nominierung von Monika Devi ist der Bestechungsskandal im indischen Gewichtheberverband vorerst beendet, doch wer glaubt, dass sich nun wieder Ruhe auf der asiatischen Halbinsel einkehrt, irrt.

Nachdem bekannt wurde, dass Shailija Pujari den Generalsekretär, B.R. Gulati, des indischen Verbandes offenbar bestochen haben soll und sich daraufhin das Sportministerium einschaltete, wurde die sportlich deutlich bessere Monika Devi nachträglich als Indiens Repräsentantin bei den Olympischen Spielen für die Klasse -69 kg nominiert. Pujari wird nun als Reserveheberin geführt.

Doch der Fall ist damit nicht aus der Welt geschafft. Generalsekretär Gulati erstattete Anzeige wegen Rufschädigung.

Auch das Sportministerium ist mit der gegenwärtigen Situation keineswegs zufrieden. Laut Anweisung des Ministeriums sollte ein weiblicher Trainer die indische Athletin nach Peking begleiten. Der Verband entschied sich jedoch für Dev Dutta Sharma, der auch schon die Juniorenauswahl bei der letzten Weltmeisterschaft betreute. Ein klarer Affront gegen das Sportministerium, der für weitere Schlagzeilen sorgen wird.

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