Atlantic City Pro – Johnnie Jackson und David Henry finden zur früheren Topform

Am 15. September zerschlugen Johnnie O. Jackson und David Henry mit einer bestechenden Konditionierung alle Prophezeiungen, die das frühzeitige Ende ihrer Karriere betrafen. Johnnie Jackson, ein ehemaliger Powerlifter aus Texas, enttäuschte in der Frühjahrssaison mit einer wenig überzeugenden Form, der es an Definition und Volumen fehlte. In dieser Verfassung kam er selbst bei dem mäßigen Standard der damaligen Teilnehmerfelder nicht über einen achten Rang in Keystone und Rang neun in Colorado hinaus. "Ich habe mir eine sechs Monate lange Auszeit gegönnt und war damals gerade dabei wieder in Form zu kommen", sagte Jackson gegenüber der FLEX und bekräftigt, dass er sich schon damals sicher gewesen sei, im Herbst wieder in absoluter Topform auf die Bühne treten zu können.

 

Vor einer Woche demonstrierte er bereits in Montreal, dass er wieder auf Erfolgskurs war und platzierte sich hinter Darrem Charles und Quincy Taylor auf Rang 3. Seine vollen und prallen Muskelköpfe, wiesen wieder jenes Volumen auf, das ihm im letzten Jahr seinen ersten Profi-Sieg bescherte. Lediglich bei der Definition haperte es noch etwas im Vergleich zu seiner früheren Form. Bei der Atlantic City Pro konnte er aber auch dieses Manko fast vollständig beheben und schob sich damit bereits nach den ersten Vergleichen auf Position 1 vor.

Darrem Charles war zwar nach wie vor sichtbar härter und streifiger als sein US-amerikanischer Konkurrent, konnte aber im Vergleich zu Montreal kaum Verbesserungen aufweisen und deshalb mit einem vor Energie strotzenden Jackson nicht mithalten.

Mit David Henry komplettierte ein weiterer Athlet die Top 3, der ebenfalls sehr lange seiner früheren Spitzenform nachjagte. Nachdem er im Jahr 2005 auf Grund seiner extremen Härte und harmonischen Linie als neuer Gigantenkiller gefeiert wurde, konnte er an seinen Erfolgen in den Jahren 2006 nicht anknüpfen. Am letzten Samstag fand er jedoch seinen Anschlusspunkt mit einer messerscharfen Definition und tiefen Streifen in jeder Muskelpartie. Am Ende lag er nur ein einzigen Punkt hinter Darrem Charles.

Dem perfekt vorbereiteten Henry konnte Melvin Anthony nichts entgegenbringen. Der Olympia-Sechste von 2006 war insgesamt etwas zu weich und scheint seine Vorbereitung auf Las Vegas ausgerichtet zu haben. Bei der Atlantic City Pro verhalf ihm seine charismatische Bühnenpräsentation dazu, in den Kampf um Rang drei einzugreifen, blieb am Ende jedoch mit 5 Punkten Abstand unterlegen.

Die komplette Ergebnisliste:
1. Johnnie Jackson (USA )
2. Darrem Charles (Trinidad)
3. David Henry (USA)
4. Melvin Anthony (USA)
5. Craig Richardson (USA)
6. Chris Cormier (USA)
7. Quincy Taylor (USA)
8. Faoud Abiad (Kanada)
9. Hidetada Yamagishi (Japan)
10. Troy Alves (USA)
11. Jason Arntz (USA)
12. Jonathan Rowe (USA)
13. Richard Jackson (USA)
14. Nathan Wonsley (USA)
15. Lionel Brown (USA)
16. Jeff Long (USA)
16. Lee Apperson (USA)
16. Jimmy Canyon (USA)
16. Matt Duvall (USA)
16. Roland Huff (USA)
16. Rod Ketchens (Italien)
16. Harold Marillier (United Kingdom)
16. Beat Meschberger (Australien)
16. Evgeny Mishin (Russland)
16. Daniele Seccarecci (Italien)
16. Heinz Senior (USA)

Bei den Damen konnte Lisa Auckland den zweiten Profi-Sieg in ihrer Karriere verzeichnen. Die approbierte Pharmazeutin machte bereits im Line Up ihre Dominanz deutlich, die sie ihrer harmonischen Linie gepaart mit einer ansprechenden Muskelmasse verdankte. Im Laufe des Wettkampfes vergrößerte sie ihren Abstand zum restlichen Teilnehmerfeld von Pose zu Pose und verdiente sich völlig zu Recht ihr Ticket nach Las Vegas. Die für Deutschland startende JanaLinke-Sippl belegte Platz 9.

Bodybuilding – Frauen
Gesamtsieg
Lisa Auckland

Schwergewicht
1. Lisa Aukland (USA)
2. Betty Viana-Adkins (USA)
3. Debi Laszewski (USA)
4. Lora Ottenad (USA)
5. Heather Foster (USA)
6. Beth Roberts (USA)
7. Helen Bouchard (Kanada)
8. Mario Calo (USA)
9. Jana Linke-Sippl (Deutschland)
10. Wendy Mccready (United Kingdom)
11. Zoraida Figueroa-Rivera (Puerto Rico)
12. Brenda Raganot (USA)
13. Mercedes Bazemore (USA)
14. Marika Johansson (Schweden)
15. Irene Anderson (Schweden)
16. Aurelia Grozajova (Slovakai)
16. Carmella Cureton (USA)
16 Irina Veselova (Russland)

Leichtgewicht
1. Nicole Ball (USA)
2. Klaudia Larson (Schweden)
3. Angela Debatin (USA)
4. Joanna Thomas (USA)
5. Debbie Bramwell (USA)
6. Carla Salotti (USA)
7. Emery Miller (USA)
8. Giusy Caputo (Italien)
9. Melanie Derosa (Bermuda)
10. Nadia Nardi (Kanada)
11. Claudia Partenza (Italien)
12. Elizabeth Meza Gomez (Venezuela)
13. Mary Ellen Jerumbo (USA)

Weitere Ergebnisse

Fitness-Klasse
1. Tracey Greenwood
2. Bethany Gainey
3. Julie Lohre
4. Brenda Santiago
5. Stacy Simons
6. Erin Riley
7. Susan Groshek
8. Amy Haddad
9. Lea Wade
10. Hollie Stewart
11. Bridgette Murray
12. Lori Kimes
13. Christy Green
14. Rosalind Vanterpool
15. Allison Daughtry
16. Jennifer Cassetty

Figuren-Klasse
1. Andrea Dumon
2. Heather Green
3. Chasity Slone
4. Michelle Adams
5. Hazal Nelson
6. Paola Almerico
7. Jelena Abbou
8. Jennifer Cook
9. Lisa Morton
10. Deborah Leung
11. Becky Clawson
12. Danielle Hollenshade
13. Thais Cabrices
14. Shelly Taucher
15. Cheri Lewis
16. Carina Dupree
16. Marie Allergo
16. Jamie Senuk
16. Claire Parmley
16. Marie Gibbon
16. Alejandra Abdala
16. Alti Bautista“

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