Arnold Schwarzenegger: Vom Terminator zum Gouvernator zum Ökonator?

„Was nun, Herr Schwarzenegger?“ bekommt der Hollywood-Star in diesen Tage ziemlich oft zu hören. Denn in wenigen Wochen muss der größte Bodybuilder aller Zeiten seine politischen Amtsgeschäfte offiziell seinem Nachfolger überlassen. Eine Rückkehr ins Show-Geschäft schließt Arnold zwar nicht aus, aber bisher scheint es in dieser Richtung keine konkreten Pläne zu geben. Konkret ist hingegen sein Engagement für den Umweltschutz.

Und die Tatsache, dass der gebürtige Österreicher in Kalifornien eine elitäre Projektgruppe mit ins Leben gerufen hat, die sich dem Erhalt der natürlichen Ressourcen widmen soll, deutet auf eine Position als Umweltlobbyist hin.

Doch Schwarzenegger will kein zweiter Al Gore werden, der mit seiner Powerpoint-Präsentation zwar wissenschaftliche Fakten in die Köpfe seiner Zuhörer transportiert, aber gleichzeitig auch Nerven kostet.

Arnold will den Kampf für den Umweltschutz nicht verkomplizieren. „Es ist im Prinzip eine einfache Angelegenheit“, sagt er und will die Menschen nicht mit Fakten über den nahenden Weltuntergang bedrängen, sondern sie emotional abholen. „Man muss das Thema sexy machen. Es muss hip sein, ein Teil der Umweltschutzbewegung zu sein.“

Schwarzenegger weiß um sein Talent, Menschen begeistern zu können und gibt zu, dass er vor wenigen Jahren mit der aktuellen Entwicklung nicht gerechnet hätte. Er ist eher zufällig in das Thema gerutscht, als er 2006 in Kalifornien ein Gesetz zur Eindämmung der Umweltverschmutzung auf den Weg brachte und es wenig später gegen politische Gegenspieler verteidigen musste.

Trotzdem will sich Arnold aber noch nicht auf seine zukünftigen Projekte festlegen lassen. „Der Umweltschutz wird eines von vielleicht fünf oder mehr größeren Projekten sein“, sagt er. Wollen wir hoffen, dass ihn eines dieser Projekte wieder auf die Leinwand führt.

Arnold Schwarzenegger
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