Arnold Schwarzenegger sorgt für kanadisches Stirnrunzeln

Die steirische Eiche bereist zur Zeit Kanada, um an ausgewählten Stationen Halt zu machen und über die Gründe seines Erfolgs zu referieren. Die Karriere als Motivationsredner soll jedoch laut der steirischen Eiche nur von kurzer Dauer sein, bis er sich entschieden hat, welche Projekte er als nächstes angehen will.

Bei seiner vorerst letzten Rede in Kanada irritierte der sonst so versierte Ex-Politiker sein Publikum, als er den Mut der im Irak stationierten kanadischen Truppen lobte. Tatsächlich löste der Irak-Krieg in Kanada eine ähnlich heftige Debatte aus wie seinerzeit in Deutschland. Auch das Resultat war das selbige. Die Kanadier haben zwar Truppen nach Afghanistan gesandt, jedoch nie in den Irak.

Schwarzenegger liess sich von den erstaunten Blicken nicht verunsichern und setzte nach einem Themenwechsel noch einen drauf. Als er über seine Umweltpolitik sprach, sagte er, dass es hinsichtlich Umweltschutz niemals etwas Gutes aus Washington käme. Oder aus Paris, Montréal oder Peking.

Warum Arnold Montréal in eine Reihe mit Paris und Peking stellte, bleibt sein Geheimnis. Montréal ist zwar die zweitgrößte Stadt Kanadas, jedoch nicht die Hauptstadt. Zudem gehört Kanada zu jenen Staaten, die sich für eine bessere Umweltpolitik auf den Gipfeltreffen der Nationen stark machen.

Trotz dieser beiden Fettnäpfchen wurde der Hollywood-Star von seinen kanadischen Zuhörern umjubelt. Arnold kann schlicht auf so viele Erfolge verweisen, dass ihm die Fans nur schwer etwas krumm nehmen können.

Arnold Schwarzenegger
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