Arnold Classic künftig ohne Profi-Powerlifting

Im nächsten Jahr wird das etablierte Kraftdreikampfturnier der Arnold Schwarzenegger Classic nicht mehr von der WPO , sondern von den US-Vertretern der International Powerlifting Federation ausgerichtet. Nachdem die World Powerlifting Organisation (WPO) zum wiederholten Mal garantierte Preisgelder nicht an die Athleten ausgezahlt hat und sich mit Louie Simmons‘ Westside Barbell Club eine ganze Reihe elitärer Powerlifter von dem WPO-Präsidenten Kieran Kidder abgewendet haben, sah sich ASC-Promoter Jim Lorimer offenbar zum Handeln gezwungen.

Mit der USAPL als neuen Partner, steht der Kraftdreikampf bei den Arnold Classic unter der Flagge des ältesten und größten Weltverbandes dieser Sportart, der International Powerlifting Federation (IPF). Für die IPF ist diese Zusammenarbeit eine große Chance, den Kraftsport einer großen Publikumsmenge vorzustellen und näher an den Fokus der Medien zu rücken.

Anders als die WPO erlaubt die IPF nur einlagiges Equipment und arbeitet auf eine olympische Anerkennung hin.

Mit der Arnold Classic verliert die WPO eines ihrer wichtigsten Standbeine. Es bleibt abzuwarten, ob und wie der Verband diesen Verlust ausgleichen kann. Sollte sich die IPF im Rahmen der Arnolds gut in Szene setzen können, erwarten Szenekenner einen Anstieg der Mitgliedszahlen, was die Position des Weltverbandes gegenüber anderen Kraftdreikampf-Verbänden weiter stärken kann.

Weitere Artikel

Loading…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.