Spitzenleistungen auf der Bayerischen Meisterschaft im Bankdrücken 2007

In Nürnberg fanden sich am Wochenende knapp 50 Athletinnen und Athleten auf der Landesmeisterschaft im Bankdrücken ein. Dem Zuschauer bot sich ein Wechselspiel aus Licht und Schatten. Trotz der traditionell kleinen Anzahl der teilnehmenden Damen, könnten die Heberinnen des Freistaates durchweg mit guten bis sehr guten Leistungen glänzen.

Als erste Athletin fiel Viola Lauber ins Auge, die für den KSC I Amberg an die Hantel ging und beachtliche 85 kg in der Klasse bis 48 kg stemmte. Fünf Wochen vorher vertrat sie in Dänemark die deutschen Farben auf der Weltmeisterschaft und platzierte sich mit 82,5 gedrückten Kilogramm auf Rang fünf.

Ihre Nationalmannschaftskollegin Eva Speth konnte in Nürnberg ebenfalls ihre WM-Leistung überbieten. Mit 130 kg belegte sie mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz in der Kategorie -90 kg.

Auch die Leistung von Eva Gall (-75 kg/ 1. Platz) ist erwähnenswert. Die Athletin vom STC Bavaria Landshut wagte sich nach langer Verletzungspause wieder an die Wettkampfhantel und knüpfte mit 117,5 kg an ihr früheres Leistungsniveau an.

Bei den Herren waren trotz einer soliden Starteranzahl leider nur wenige herausragende Leistungen zu beobachten.

Paul Kraft (-82,5 kg/ 1. Platz) und Helmut Kraus (-90 kg/ 1. Platz) konnten mit gedrückten 200 kg bzw. 215 kg eine beachtliche Leistung vorweisen.

Geradezu sensationell waren zwei Heber in der Superschwergewichtsklasse. Jewgenij Kondraschow (+125 kg/ 1. Platz) konnte mit gigantischen 285 kg den ungefährdeten Klassensieg einfahren. Sein Kontrahent, Jürgen Lochner, brachte es mit 270 kg ebenfalls zu einer grandiosen Leistung, die für den zweiten Platz reichen sollte.

Die komplette Ergebnisliste können Sie hier einsehen:
http://www.kondraschow.de/ergebnisse/2007/bm_bd_07.pdf

Senioren setzen Siegeszug fort

Nachdem es die Damen vorgemacht haben, platzieren sich auch die männlichen Mitglieder der Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften auf den vorderen Plätzen. Als bemerkenswertester Athlet der Meisterschaft ist Reinhard Melzig (AK2/ -100 kg) zu nennen mit 820 kg als Dreikampfresultat seinen Europameistertitel souverän verteidigen konnte.

Mit Alexander Diepold (-60 kg) und Rainer Schötz (-82,5 kg), die beide in der Altersklasse III angetreten sind, kann der BVDK über zwei weitere Titelinhaber feiern.

Dass die Leistungen des Nationalkaders insgesamt herausragend war, zeigt die Tatsache, dass Deutschland die Nationenwertung  sowohl in der Alterklasse II als auch Alterklasse III gewinnen konnte.

Ergebnisse der dt. Athleten

Altersklasse II (50-59)
-82,5 kg 2. Platz  Andreas Petrenz 257.5 + 180.0 + 242.5 = 680.0
-82,5 kg 4. Platz Günter Lüdicke 222.5 + 140.0 + 225.0 = 587.5

-90 kg 2. Platz Frank Reiss 257.5 + 187.5 + 200.0 = 645.0

-100 kg 1. Platz Reinhard Melzig 300.0 + 190.0 + 330.0 = 820.0
-100 kg 4. Platz Wolfgang Weidermeier 212.5 + 130.0 + 245.0 = 587.5

-110 kg 4. Platz Helmuth Platzer 270.0 + 140.0 + 265.0 = 675.0

-125 kg 3. Platz Norbert Striegel 280.0 + 185.0 + 285.0 = 750

Altersklasse III (über 60)
-60 kg 1. Platz Alexander Diepold 160.0 + 110.0 + 165.0 = 435.0

-67,5 kg 3. Platz Reinhard Gröll 150.0 + 90.0 + 190.0 = 430.0
-67,5 kg 5. Platz Ulrich Melich 90.0 + 67.5 + 135.0 = 292.5

-75 kg 4. Platz Wilfried Häusler 190.0 + 110.0 + 205.0 = 505.0

-82,5 kg 1. Platz Rainer Schötz 205.0 + 145.0 + 215.0 = 565.0

-110 kg 2. Platz Andrea Molinaro 210.0 + 147.5 + 237.5 = 595.0

-125 kg 2. Platz Rudolf Attelmann 145.0 + 127.5 + 180.0 = 452.5

Die ausführliche Ergebnisliste finden Sie auf http://results.powerlifting.org/?eventid=2007CZE1 .

Mike Bridges triumphiert auf US-Meisterschaft

Bei den US-Meisterschaften im Kraftdreikampf wusste die alte Garde der amerikanischen Spitzenheber zu überzeugen.

Mit Mike Bridges (-90kg/ 860kg) und Brad Gillingham (+1250kg/ 1040kg) gingen in St. Louis zwei Urgesteine des Powerliftings an die Hantel. Beide konnten mit klaren Vorsprung ihre Gewichtsklassen für sich entscheiden, wobei Gillingham zudem den Relativsieg im Schwergewicht erringen konnte.

Der 50 Jahre alte Mike Bridges kann auf mehrere Weltmeistertitel in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen verweisen. Darunter u.a.

Jahr Platz  KW KB BD KH Total
1979 1. 75     325 205 300 830
1981 1. 82,5  365 240 340 945
1982 1. 82,5   320 205 320 845
1983 1. 82,5  322,5 202,5 282,5 807,5

Nach der Weltmeisterschaft 1983 trat Bridges von der internationalen Wettkampfbühne ab. Über die Jahre flammte bei dem ehemaligen Ringer das Verlangen nach Eisen und brachialer Kraft wieder auf. Und so stand 2003 sein Name wieder auf der Meldeliste einer Weltmeisterschaft. Diesmal jedoch bei den Masters, die er ohne große Gegenwehr der Konkurrenz gewann und gleichzeitig mit 825 kg einen neuen Masters-Weltrekord im Total aufstellte.

Mit seinem Total von 860 kg, das Bridges den Sieg der diesjährigen US-Meisterschaft (der Aktiven) bescherte, gilt er als berechtigter Goldmedaillenkandidat für die im Oktober stattfindende Weltmeisterschaft in Österreich.

Neben seiner herausragenden Leistungen ist Mike Bridges für sein Trainingsprogramm berühmt, der sich hauptsächlich aus den drei Wettkampfdisziplinen zusammensetzte.

Bridges‘ Wettkampfvorbereitung  sah in seinen Hochzeiten beispielsweise folgendermaßen aus:

MONTAG
Kniebeugen: Singles bis zum möglichen Maximum
Bankdrücken: Singles bis zum möglichen Maximum
Kreuzheben: leichte 1er , 60% RPM

MITTWOCH
Kniebeugen: leichte 1er, 50-60% RPM
Bankdrücken: leichte 1er, 50-60% RPM
Kreuzheben: Singles bis zum möglichen Maximum

FREITAG
Kniebeugen: 1er, 80% RPM
Bankdrücken: 1er, 80% RPM
Kreuzheben: leichte 1er , 50-60% RPM

Ergebnisliste (Auszug)

Klasse

Platz

Name

Beuge

Bank

Kreuz

Total

-56 kg

1.

Ervin Gainer 

210

132.5

217.5

560

-60 kg

1.

Damario "Doc" Holloway 

260

147.5

262.5

670

 

2.

Eric Kupperstein 

230

122.5

262.5

615

-67,5 kg

1.

 T.J. Hoerner 

282.5

150

267.5

700

 

2.

Darren Matsumoto 

257.5

190

217.5

665

 

3.

Rick Schwalbach

210

130

250

590

-75 kg

1.

Wade Hooper 

345

230

270

845

 

2.

Eriek Nickson

280

180

287,5

747,5

 

3.

David Hammers

275

192,5

260

727,5

 

4.

Ryan Spencer

242,5

155

275

672,5

 

5.

Antonio Walton

250

160

250

660

-82,5 kg

1.

Deutsche Senioren brillieren weiter auf der Europameisterschaft

Auch die verbleibenden Heber der Deutschen Nationalmannschaft haben die internationale Konkurrenz dominiert. In der Altersklasse I (40-49 Jahre), die am Ende der Meisterschaften ihre Wettkämpfe austrugen, konnte sich Rolf Hampel mit 737,5 kg die Goldmedaille in der Klasse bis 82,5 kg sichern. Sein Mannschaftskollege Mario Schnurr eroberte sich mit 717,5 kg in der 90er Klasse ebenfalls den Titelgewinn.

Der Oranienburger Joachim Flett erzielte trotz einer Wadenzerrung mit 755 kg eine neue persönliche Bestleistung im Dreikampfresultat, die nicht nur 20 kg über den Landesrekord von Berlin und Brandenburg liegt, sondern auch den zweiten Rang in der Gewichtsklasse bis 100 kg bedeutete.

Peer Hänsicke (705 kg/ -90kg) und Hans-Peter Zweck (702,5 kg/ +125kg) holten ebenfalls Silber.

Damit haben die dt. Senioren die Nationenwertung in allen Alterklassen gewonnen.

Ergebnisse der Houston Pro Figure 2007

Valerie Waugaman gewinnt die Houston Pro und bietet damit ungerechten Kampfrichterentscheidungen die Stirn. Nachdem die 29 Jährige im März von den Jurymitgliedern der Ms. Figure International nur auf den fünften Rang gesetzt wurde, hagelte es in der Fachpresse Kritik und Unverständnis an der augenscheinlich ungerechtfertigten schlechten Platzierung.

Valerie hielt sich damals aus der Debatte heraus und konzentrierte sich auf ihre Vorbereitung für die weiteren Wettkämpfe. Und das mit Erfolg. Nach ihrem Sieg in Colorado vor wenigen Wochen, konnte sie nun auch in Houston überzeugen und ließ dabei namhafte Konkurrentinnen wie Adela Garcia-Friedmansky hinter sich.

Susanne Bock aus Deutschland konnte sich auf Rang 8 platzieren und bescheinigt damit eine optimale Vorbereitung für Olympia-Debüt, das im September in Las Vegas geben wird.

1. Valerie Waugaman (USA)
2 .Zivile Raudoniene (Litauen)
3. Adela Garcia (USA)
4. Bernadette Galvan (USA)
5. Natalie Benson (USA)
6. Andrea Dumon (USA)
7. Krissy Chin (USA)
8. Susanne Bock (Deutschland)
9. Amy Peters (USA)
10. Darline Brown (USA)
11. Kate Shelby (USA)
12. Anna Larsson (Schweden)
13. Ines Jimenez (Costa Rica)
14. Claire Parmley (USA)
15. Monica Hoyer (Norwegen)
16 .Candice John (Trinidad)
17. Michelle Davis (USA)“

Höhere Fettverbrennung durch kurze Pausen

Wissenschaftler in Japan haben herausgefunden, dass die Fettverbrennungsrate steigt, wenn man die Trainingseinheit für 15 Minuten unterbricht. Für seine Studie ließ Dr. Kazushige Goto sieben Probanden nach zwei unterschiedlichen Trainingsansätzen Radfahren:

A. 60 Minuten durchgehende Belastung auf dem Ergometer
B. 2x 30 Minuten durchgehende Belastung auf dem Ergometer bei einer Pause von 15 Minuten

Den Probanden wurden alle 15 Minuten Blutproben abgenommen (Alle Werte sind im J Appl Physiol 102, 2007, 2158 nachzulesen).

"Die Auswertung der Blutproben habe gezeigt, dass die Fettverbrennungsrate beim Training mit Pause deutlich höher ist", so Dr. Goto.

Dr. Goto machte seine Schlussfolgerung an den Tatsachen fest, dass während der Trainingseinheit mit Unterbrechung der Spiegel freier Fettsäuren und Glycerol sowie auch die der Rate der Lypolyse stärker zunahm als beim durchgehenden Training.

Schwarzenegger ehrt seinen Förderer Joe Weider

„Mit der Einführung des „Joe Weider Tages“ krönt Arnold Schwarzenegger die seit Jahrzehnten von Erfolg geprägte Partnerschaft mit seinem kanadischen Mentor Joe Weider. „Neben Alfred Gerstl und Albert Busek gehört Joe Weider zu den entscheidenden Förderern, die das Phänomen Arnold Schwarzenegger zum Legendenstatus verholfen haben.

Schon früh erkannte der kanadische Geschäftsmann, der in den USA ein Medienimperium aufbaute, dass Arnold nur in Amerika sein volles Potential ausschöpfen würde und holte in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Weider stellte Arnold, der zu diesem Zeitpunkt kaum ein Wort Englisch sprach, eine Wohnung und ein Auto zur Verfügung und gab ihm außerdem ein wöchentliches Honorar.

Auch in jüngster Vergangenheit war die Verbindung zwischen den beiden Symbolfiguren der Bodybuilding-Bewegung alles andere als ruhig. Nachdem Joe Weider offiziell seine Position als Chefredakteur der Magazine FLEX und MUSCLE & FITNESS für die neue Generation frei gab, war es Arnold Schwarzenegger, der seine Nachfolge antrat. Zwar musste der Gouverneur von Kalifornien auf Grund zu hohen Drucks seitens politischen Gegner die Stellung wieder räumen, doch als es darum ging, für seine Wahlkampfkampagne Unterstützung zu finden, war auch der Name Joe Weider auf den Spenderlisten vertreten.

Die offizielle Begründung für die Einführung des Joe Weider Tages im Wortlaut [Auszug]:

Angesichts dessen, dass Joe Weider seit über 65 Jahren einen gesunden Bodybuilding- und Fitnesslebensstil fördert,

Angesichts dessen, dass seine Leidenschaft und Vision zu einer treibenden Kraft wurden, die das Leben und die Körper Millionen von Menschen weltweit verändert hat,

Angesichts dessen, dass Joe Weider sein Verlagsimperium 1940 mit einem kleinen Magazin, das nur  7 Dollar in der Herstellung kostete, gründete und damit einen ganzen Sport und eine Milliarden-Dollar-Industrie aufbaute,

Angesichts dessen, dass Joe Weider 1965 den Mr. Olympia – Wettkampf erfand und damit einen Sport auf Amateur- und Profi-Ebene entwickelte und Athleten die Gelegenheit gab, ihre Ziele zu erreichen und zu feiern,

Angesichts dessen, dass Joe Weider sein glückliches Schicksal stets durch Wohltätigkeitsspenden mit anderen teilte und damit Kinder, Studenten, Senioren, Polizisten, Nachbarschaften und Städte unterstütze,

Angesichts dessen, dass Joe Weider seinen Verlag 1972 nach Kalifornien brachte und Hunderten von kalifornischen Bürgern Arbeit und Wohlstand ermöglichte,

Angesichts dessen, dass Joe Weider und seine Frau Betty als Rollenvorbilder dafür dienen, dass Männer und Frauen ihre Ziele durch Loyalität zu ihren Überzeugungen, gegenseitige Liebe und Respekt erreichen können.

Deshalb verfüge ich, Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des Staates von Kalifornien, dass der 9. Juli 2007 zum Joe Weider Tag erklärt wird.

Runder Tisch mit Jusup Wilkosz und Hubert Metz in Nürnberg

Zwei legendäre Athleten der 80er Jahre laden am Samstag zum runden Tisch nach Nürnberg ein. Im Rahmen einer Lesung zum Tatsachenroman "Was bleibt. – Die Reise des Jusup W." veranstalten Jusup Wilkosz und Hubert Metz eine gemeinsame Trainingseinheit und eine anschließende Diskussionsrunde, bei der beide aus ihrer aktiven Zeit berichten und Fragen beantworten werden.

Hubert Metz und Jusup Wilkosz sind prägende Charaktere des Bodybuildings der 80er Jahre gewesen. Metz gewann 1980 die Amateurweltmeisterschaft und sorgte auf der Profi-Bühne wegen seiner beeindruckenden Arme und Vakuum-Posen für Furore. Jusup Wilkosz gilt seit seinem dritten Platz bei der Wahl zum Mr. Olympia 1984 als bisher bester deutscher Bodybuilder aller Zeiten. Jusup trainierte 1980 eng mit Arnold Schwarzenegger und Franco Colombu zusammen.

Der Roman "Was bleibt" beschreibt Wilkosz‘ bewegende Lebensgeschichte und orientiert sich dabei größtenteils an wahre Begebenheiten. Wie der Verlag nun bekannt gegeben hat, wird der Roman auch in englischer Sprache übersetzt und voraussichtlich auf der Arnold Schwarzenegger Classic 2008 präsentiert.

Detailinformationen zur Veranstaltung in Nürnberg:

Datum: 21. Juli 2007
Uhrzeit:16 Uhr
Ort:
Top Fit – Fitness & Gesundheitszentrum
Ajtoschstr. 6
90459 Nürnberg

 

Jusup Wilkosz

Phil Heath sagt Teilnahme am Mr. Olympia 2007 ab

Nach seinen zwei spektakulären Profi-Siegen 2006 lässt es der Jungprofi nun langsamer angehen. Die Tatsache, dass Phil Heath seine ersten beiden Teilnahmen an Profi-Wettkämpfen in klar dominierende Siege verwandelte, ließ ihn in rasanter Geschwindigkeit zu den Spitzen-Athleten der Szene avancieren. Obwohl er von den Fans und einigen Medienvertretern huldvoll als "The Gift" (dt. das Geschenk) bezeichnet wird, ist dem 27 Jahre alten Athleten aus Denver bewusst, dass er für seinen weiteren Erfolg hart arbeiten muss.

Den schalen Geschmack einer Niederlage musste lernte Phil ausgerechnet bei der diesjährigen Arnold Classic zum ersten Mal kennen. Ein Wettkampf, bei dem viele seiner Fans von ihm den klaren Durchmarsch an die Spitze erwarteten. Doch ein hochkarätiges Teilnehmerfeld mit Toney Freeman, Dexter Jackson und Victor Martinez lies ihn nicht über den fünften Rang hinauskommen. Eine bittere Erfahrung für Phil und eine ebenso bittere Lehrstunde für seine Fans, die den einstigen Seattler mit überzogenen Erwartungen unter Druck setzten.

In der letzten Woche verkündete Phil Heath nach langer Zeit des Nachdenkens seinen Entschluss die Wahl zum Mr. Olympia trotz Qualifizierung erneut auszusetzen, um sich gezielt auf die Verbesserungen seiner Schwächen konzentrieren zu können.

"Ich habe gemerkt, dass ich noch eine Menge tun muss, um bei der Olympia unter die ersten 6, wenn nicht sogar unter die ersten 10 zu kommen. Es macht mir schon zu schaffen, dass ich dieses Jahr nicht dabei sein werde, weil ich fühle, dass ich dorthin gehöre. Aber ich weiß auch, dass ich noch einige bestimmte Verbesserungen erzielen muss, um nächstes Jahr den großen Durchbruch zu landen."

Als nächsten Wettkampf hat Phil Heath den Ironman fest im Blick. Laut eigener Einschätzung befindet er sich in guter Form, äußerte sich jedoch nicht hinsichtlich einer möglichen Platzierung.

Mr. Olympia 2007 ohne Dennis James und Kay Greene

Mit Dennis James und Kay Greene sagen zwei Anwärter auf die Top-10 ihre Teilnahme an der Schlacht in Las Vegas ab. Eine schwere und langwierige Lungenentzündung kosteten Dennis James wertvolle Wochen der Vorbereitung, so dass er sich dazu gezwungen sah, von einer Teilnahme an der diesjährigen Wahl zum Mr. Olympia abzusagen.

Wie das US-Magazin FLEX berichtet, schwächte die Lungenentzündung James so stark, dass er während eines Fluges von Madrid nach Frankfurt eine Sauerstoffmaske verwenden musste. Der Heidelberger gibt sich trotz allem zuversichtlich: "Momentan bin ich sehr enttäuscht, dass ich nicht zu meiner 8. Olympia-Teilnahme in Folge antreten kann. Aber ich werde nächstes Jahre besser als zuvor auf der Arnold zurückkommen."

Der Shooting-Star des Frühjahres, Kay Greene, hat verkündet, ebenfalls von seiner Olympia-Qualifikation keinen Gebrauch zu machen. Laut aktuellen Meldungen will Greene die Zeit nutzen, um sich auf seine Schwächen konzentrieren zu können.

Mit Dennis James und Kay Greene erhöht sich die Zahl der Olympia-Absagen auf fünf. Branch Warren, Phil Heath und Desmond Miller haben bereits ihr Nichterscheinen bekannt gegeben.

Dennis James

Dennis James

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