2006 – Ein erfolgreiches Jahr für Markus Rühl und Dennis Wolf

Markus Rühl kämpft wieder an der Spitze mit und Dennis Wolf startet erfolgreich seine Profikarierre. Eine Zusammenfassung der Saison 2006.

Bereits in seinem ersten Profijahr durfte sich Dennis Wolf über drei Titelfotos auf der FLEX freuen. Eine Ehre, die zuvor noch kein Nicht-Amerikaner erhalten hat. Auch sportlich kann der Amateur-Weltmeister von 2005 auf erste Erfolge in der Profiliga verweisen. Nachdem er in Airlington, Texas, auf der Europa-Show sein Profi-Debüt gab und einen soliden siebten Platz belegte, qualifizierte er sich mit einem dritten Platz hinter Markus Rühl beim Spanien Grand Prix in Santa Susanna für die prestigeträchtige Mr. Olympia-Wahl. Leider ereilte Dennis in Las Vegas das traurige Schicksal, das schon viele Olympia-Debütanten hinnehmen mussten. Trotz ausgezeichneter Form wurde er auf den undankbaren 16. Platz gesetzt. Fachmedien und Szene-Kenner bescheinigten Dennis nach seinem ersten Profijahr den Beginn einer furiosen Karriere.

Furios war auch das Comeback von Markus Rühl. Der sympathische Gigant aus Hessen pokerte hoch, als er sich entschied, den Spanien Grand Prix als einzige und zugleich letzte Möglichkeit für eine Olympia-Qualifikation zu nutzen. Doch sein Urvertrauen in seine Fähigkeiten war gerechtfertigt. Mit einer erstaunlichen Kombination aus brutaler Masse und angemessener Härte fegte er die restlichen Teilnehmer geradezu von der Bühne. Lediglich am Heimvorteil von Paco Bautista kam Markus nicht vorbei.

Nur fünf Tage später stand der Pfungstädter in Las Vegas auf der Bühne und bescheinigte seine Vorjahresform als einmaligen Ausrutscher. Der Tenor der Fachpresse war einheitlich: noch nie zuvor brachte Markus eine solch’ beeindruckende Muskelqualität auf die Bühne. Ein achter Platz und der enthusiastische Jubel seiner Fans waren der Lohn für ein Jahr voller Entbehrungen.

Nach weiteren fünf Tagen präsentierte sich Markus Rühl völlig losgelöst vom Olympia-Stress seinen europäischen Fans in Graz beim Profi Grand Prix. Etwas leichter als in Amerika zeigte Markus nun eine abermals verbesserte Härte und Muskelteilung. Mit jeder Pose wurde er den beiden Favoriten Jay Cutler und Ronnie Coleman ernsthaft gefährlich, musste sich dann jedoch nach einer knappen Entscheidung mit dem dritten Platz zufrieden geben, der zugleich auch die Qualifikation für die Olympia-Wahl 2007 bedeutete.

Markus Ruehl beim Mr. Olympia 2006 (Platz 8)
Foto: www.Power-on.TV

Dennis Wolf beim Mr. Olympia 2006 (Platz 16)
Foto: www.Power-on.TV

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